Bachelorarbeit II : Gödels ontologischer Gottesbeweis

Samstag, den 25. Dezember 2010 um 15:38 Uhr Andreas Kirchner
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Der zweite Teil der Arbeit über ontologische Gottesbeweise (und Gödels Beweis(e) im Speziellen) beschäftigt sich etwas allgemeiner mit der Thematik rund um das Funktionieren oder Nicht-Funktionieren dieser Beweise in der Geschichte sowie  den Begrifflichkeiten Notwendigkeit, Möglichkeit und Existenz.

Jene Gottesbeweise, die als erster Kant als ontologisch bezeichnet, haben bisher mindestens drei Rollen in der Philosophie gespielt:


Vor dem Hintergrund dieser Rollen begegnet man Gödels jahrzehntelanger Beschäftigung mit dem Beweis und findet Charakteristika beider Rollen in seinen Notizen und den Biographien. Man findet bei ihm eine Mischform, in der die äußere Erscheinung seines Beweises ausschließlich durch die Konstruktion eines axiomatischen Systems gegeben ist. Diese äuße-
re Form ist aber, und das fehlt üblicherweise, wenn sich Philosophen ab dem 20. Jahrhundert mit diesem Argument beschäftigen, getragen von Grundprämissen des Rationalismus. Es ist zum Beispiel bekannt, dass Gödel an die Realität von idealen Wesenheiten glaubte, die nur durch den Verstand und dessen Intuitionen fassbar sind.

Diesen Rollen wird im Rahmen dieser Arbeit näher nachgegangen.

Anlagen:
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