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Die Durchdringung von Form und Inhalt

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Für mich stellt sich Informatik wie folgt dar:

Das Primäre in ihr sind nicht die Kalküle allein, die einen formalen und widerspruchsfreien Zusammenhang innerhalb eines mathematischen Systems darstellen, sondern die Anwendung von Kalkülen für verschiedene Bereiche im Alltag. „Wie machen wir es, dass wir P?“ könnte die Fragestellung lauten. Und: „Wie machen wir es schneller, sodass es auch für kompliziertere Sachzusammenhänge eingesetzt werden kann?“ Die Machbarkeit des Etwas bestimmt die zentralen Probleme der Informatik.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 21:22 Uhr Weiterlesen...
 

Diskurssimulation und Analyse

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Vorwort:

Ich veröffentliche hiermit eine meiner älteren Schriften (05.03.2005), da ich denke, dass sie doch einen guten Einblick über die Problemstellungen, die mich beschäftigen, bietet. Die hier vorgeschlagenen Lösungen und Methoden decken sich natürlich nicht mit denen, die ich heutzutage versuche zu formulieren. Für mich als Autor, der seinen Text ca. 2,5 Jahre nach seinem Entstehen liest, bin ich immer noch beeindruckt, wie wenig ich von meinen zentralen Problemstellungen abgewichen bin, wie sehr sich aber die Termini und die Lösungsverfahren differenziert haben. Die Problematik von Denken im Verhältnis zum Handeln und zum sozialen Gefüge ist hier zwar noch nicht so stark ausgeprägt, aber dennoch gut erkennbar. Indem ich hier nämlich Fremdimpulsverfahren von Vorbildfunktionsverfahren trenne und danach durch das Kommunikations-&Komplexitätssteigernde Verfahren vereinige, versuche ich, verantwortungsvolles Handeln, zwischenmenschliche Kommunikation und rationale Denkprozesse zu versöhnen, wobei man bei "Koko^" bereits die Hinwendung zu systemtheoretischen Denkstrukturen erkennt.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 21:21 Uhr Weiterlesen...
 

FEST-Halten und Loslassen

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FEST-Halten und Loslassen
24.10.07

Gut, es ist verständlich, dass wir einfache Erklärungen für unsere Phänomene haben wollen. Es ist derart, wie Spencer-Brown sagt: Wir wollen jeglichen Überraschungseffekt durch die Umwelt (Andere und Anderes) vermeiden und bauen uns darum einen Wall aus Argumenten, der unsere Illusion aufrecht erhält, wir hätten es mit statischen und wohl geordneten Strukturen zu tun. Darum sind Kinderfragen auch so unangenehm, da sie von einem noch ganz dynamischen Geist kommen.

Es wäre schön, wenn wir hier eine Ursache haben und dort eine Wirkung und wir könnten tatsächlich und notwendig ihren Zusammenhang fest-stellen. Hinter diesen Erklärungsmustern steckt natürlich auch ein Pragmatisches Motiv. Denn ohne gewisse Fest-stellungen könnten wir keine Handlung noch so geringer Komplexität ausführen. Ich muss im Alltag einfach daran glauben, dass der Zug nach einem Zugplan fährt. Doch was wir dabei nicht vergessen sollten ist die kleine aber gewichtige Voraussetzung: Dass es nämlich auch anders sein könnte. Wir sollten unseren Geist, unsere Gedanken, und diese Möglichkeit bietet die Reflexion, immer in gewissen Schranken offen halten. Wenn jemand mich anspricht, kann es sein, dass er andere Dinge fest-gestellt hat und ich mit meinen Feststellungen nicht so gut verstehen kann, was er sagt. Wir konstituieren uns gemeinsam eine Welt, einen Raum mit anderen, in dem wir leben. DASS der Zug überhaupt fährt, hat auf alle Fälle auch soziale Gründe. Denn würde nur ich selbst diese Linie fahren wollen, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass die Gesellschaft, von der ich ein Teil bin, dies unterstützen würde.

 

Bildung und Beruf

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Forschendes Begreifen oder Karriereplanung?

Ich war letzte Woche bei einer Podiumsdiskussion, wo es um die Zukunft der Hochschulbildung im Zusammenhang mit "Employability" ging, wobei mich eher die Zukunft der Bildung als das Stichwort Employability interessierte. Diese Diskussion ist meiner Meinung nach und im Rahmen der Umsetzung der Bologna-Struktur eine wichtige und notwendige. Interessanterweise fand sich nur sehr wenig Publikum anwesend, obwohl das Thema einiges an Brisanz hat, wie man bei der Demonstration gegen Managementstrukturen in der Uni gesehen hat (das waren sicher mehr als 200 Leute), doch zurück zum Thema:

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 21:26 Uhr Weiterlesen...
 

Auseinandersetzungen mit Niklas Luhmann

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Ich habe mich Niklas Luhmann in zwei Seminararbeiten akademisch beschäftigt. Luhmann ist für mich deswegen interessant, weil er aus der Soziologie heraus und mit dem Background, Soziales zu verstehen, mit Maturanas und Spencer-Browns Konzepten der Autopoiesis und des Re-Entry die Philosophie irritiert. Darüber hinaus ist seine Theorie nicht bewusstseinszentriert, sondern stellt die Sphäre der Kommunikation als für sich relevant heraus. Ein paar Jahre, bevor ich zu studieren begonnen habe, habe ich mich außerdem mit dem Werk "Liebe als Passion" auseinandergesetzt und ein paar Kommentare/Exzerpte/Zitate dazu niedergeschrieben.

 

 

Anlagen:
Diese Datei herunterladen (KIRCHNER_Komplexität_FINAL.doc)Komplexität bei Luhmann. Funktion und Begriff (2007)[Proseminararbeit]114 Kb14.03.2010 20:23
Diese Datei herunterladen (KIRCHNER_noM_FINALOhne.pdf)(Wie) Ist nicht-ontologische Theorie möglich? (2007)[Seminararbeit]72 Kb14.03.2010 20:16
Diese Datei herunterladen (Niklas Luhmann - Liebe als Passion.pdf)Liebe als Passion. Zur Codierung von Intimität (2005)[Exzerpte, Kommentare, Zitate]302 Kb14.03.2010 20:35
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. März 2010 um 20:37 Uhr
 


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